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Heimische Amphibien
Alle heimischen Amphibien mit Ausnahme des auf die Alpen beschränkten Alpensalamanders benötigen Gewässer, um sich fortpflanzen zu können. Viele von ihnen sind daher mit dem Rückgang intakter Feuchtgebiete selten geworden. Im Vortrag werden alle Arten und ihre Rufe in Freilandaufnahmen vorgestellt. Daneben werden auch Einzelheiten zur Lebensweise sowie die teilweise sehr unterschiedlichen Ansprüche an ihren Lebensraum erläutert. Oft lassen sich daraus wirksame Möglichkeiten zum Amphbienschutz ableiten.

Rufendes Laubfroschmännchen (Hyla arborea). Die einst häufige Art leidet zum einen unter dem Rückgang der Feuchtgebiete, zum andern durch den fast überall üblichen Fischbesatz.

Die Larven des Feuersalamanders (Salamandra salamandra) schlüpfen schon während oder unmittelbar nach der Eiablage. Das Weibchen sucht hierzu vorzugsweise leicht durchströmte, kühle Kleingewässer auf, vor allem im Quellbereich von Bergbächen.

Die Eiablage der Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans) erfolgt an Land. Das Weibchen (im Bild unten) legt seine Eischnur in eine von den Hinterbeinen beider Partner gebildete Schüssel, wo sie vom Männchen befruchtet wird.

Das Moorfroschmännchen (Rana arvalis) ist zur Paarungszeit leuchtend himmelblau gefärbt, das Weibchen (im Bild unten) behält dagegen seine braune Färbung.