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Heimische Libellen
Libellen gehören zu den den größten und auffallendsten Insekten unserer Heimat. Die einzelnen Arten sind z.T. eng an ganz bestimmte Gewässerformen als Entwicklungsorte ihrer Larven gebunden und dadurch mehr oder weniger stark gefährdet. Inhalt des Vortrags sind zum einen die Lebensweise dieser interessanten Insektengruppe, zum andern die sehr unterschiedlichen Lebensraumansprüche der verschiedenen Arten.

Portrait der Westlichen Keiljungfer (Gomphus pulchellus). Die riesigen Facettenaugen an den Kopfseiten können sich bei manchen Großlibellen aus bis zu 30000 Einzelaugen zusammensetzen.

Die Weidenjungfer (Lestes viridis) legt ihre Eier paarweise in übers Wasser hinausragenden Erlen- oder Weidenzweigen ab. Hier überwintern sie unter der Rinde. Die schlüpfenden Larven lassen sich im Frühjahr ins Wasser hinabfallen.

Verwandlung der Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna subarctica): Die Larve verlässt am Ende ihrer etwa zweijährigen Entwicklung das Wasser und häutet sich zur fertigen Libelle.

Libellen paaren sich, anders als alle übrigen Insekten, im Paarungsrad, hier ein Paar der Kleinen Mosaikjungfer (Brachytron pratense).